Murkapelle

Nach Murkatastrophe Kapelle übersiedelt

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Bei dem Murenabgang 1969 wurde die Johanneskapelle bis zu einem Meter hoch verschüttet. Daraufhin wurde sie verlegt.

Die alte Johanneskapelle stand früher dort, wo die Landstraße nach Hatting den Enterbach überquerte (heute: bei Hermanns Würstelstand). Sie wurde lange vor 1800 unterhalb der Straße erbaut. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Salzstraße erneuert, die dann höher lag als die Kapelle.

 

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Neue Kapelle

Nach der Mure 1969 wurde der Enterbach nach Westen verlegt. Deshalb und wegen des Baus eines Wirtschaftsweges wurde der Platz entwertet. Deshalb begannen die Inzinger 1974 mit dem Bau der neuen Kapelle. Sie erinnert an die großen Murkatastrophen und wurde am 25. Juli 1976 von Pfarrer Eugen Knabl geweiht.
Der Bauplan stammt von Dipl. Ing. Ulrich Feßler. Er hat auch unsere Hauptschule und das Altersheim geplant. Die Plastik im Inneren der Kapelle zeigt den Heiligen Johannes und die südlich vom Dorf gelegene Schutzmauer. Sie stamen vom Bildhauer Gundolf.

Steine von der Mure

Vor dem Aufgang der Kapelle liegen zwei große Steine. Die Mure brachte sie 1969 aus dem Hundstal. Auf einem sind die Namen der drei Menschen eingemeiselt, die der Mure zum Opfer fielen (Klaus Kofler, Dr.Josef Öfner und sein sechsjähriger Sohn).  Diese sind nur mehr schwer leserlich, weil der Efeu darüber gewachsen ist. Geschmückt und gepflegt wird die Kapelle von Rosa Kirchmair. Am 26. Juli 2009 wurde zur Erinnerung an die Katastrophe vor 40 Jahren eine Andacht abgehalten. 

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 Georg Haslwanter

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