Inzinger Alm Kapelle

Inzings höchstgelegen Kapelle steht in der Nähe der Inzinger Alm auf 1641 Meter Seehöhe.

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Bei einem Besuch auf der Alm sticht einem sofort die im letzten Jahr sanierte Kapelle ins Auge. Die Höhenlage und das dort herrschende raue Klima hatten der Kapelle doch arg zugesetzt. Die Kapelle wurde von den Inzinger Schützen in einer aufwendigen Sanierungsaktion vor dem Verfall gerettet. In unzähligen Arbeitsstunden wurde die Kapelle mehr oder weniger komplett renoviert. Der alte und morsche Dachstuhl wurde abgerissen und durch einen Neuen ersetzt Das Dach wurde mit neuen Lärchenschindeln gedeckt. Es wurden ca. 20m² Lärchenschindeln verarbeitet. Das Mauerwerk wurde ausgebessert und neu verputzt.  Das Baumaterial wurde zur Gänze von der Gemeinde Inzing zur Verfügung gestellt. Die Kapelle wurde mit einem neuen Lärchenzaun eingezäumt. Dieser soll das Almvieh von der Kapelle fernhalten. Er unterstreicht aber auch den Stellenwert dieses Kleinods.  

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Kaiserjäger-Lawinenunglück in der Inzinger Alm

Auf der Westseite fällt einem eine Gedenktafel auf. Diese erinnert an die beiden Kaiserjäger Eduard Partner und Hermann Gasser welche auf einer dienstlichen Schitour unweit der Kapelle am 16.2.1911 durch eine Lawine getötet wurden. Ebenso wird an alle im Gebirge tödlich verunglückten Inzinger Gemeindebürger erinnert.  Im Februar 1911 hatte eine Lawine die dort schifahrende Kaiserjägerpatrouille überrascht und zwei Mann davon in den Tod gerissen. 1911 wurde dort ein Denkmal mit einer Gedenktafel errichtet. Es wurde die im Laufe der Jahre verlorengegangene Gedenktafel für die beiden Verunglückten erneuert.

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Fotos und Text von Georg Haslwanter
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