Die Kapelle am Gigglberg

Die Kapelle am „Berg-Berg" 

Der Name Gigglberg ist alt. Der Wortteil ,,Giggl`` entstammt dem Gotischen und bedeutet Berg. Der andere Wortteil ,,berg`` ist ein bayrisches Wort. Der zweite Teil des Namens übersetzt den ersten; dies lässt sich bei vielen Ortsbezeichnungen unseres Landes feststellen. 

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Alte Kapelle

Diese Kapelle am Gigglberg wurde 1785 erbaut. Sie wird von den Bewohnern des Hauses Gruber betreut. Gigglberg ist ein relativ junger Weiler. Die meisten Häuser wurden in den sechziger und siebziger Jahren erbaut. Um 1900 gab es hier nur das Anwesen Gruber und das Doppelhaus Neuner - Haider, welches 1963 abbrannte und nicht mehr aufgebaut wurde.

Sanierung der Kapelle

Heuer wurde die Sanierung der Kapelle auf Initiative von Josef Gruber abgeschlossen. Zur Einweihung der Kapelle wurde sein Enkelsohn Leo darin getauft.

Bereits 1982 wurde die Kapelle einer Generalsanierung unterzogen. Auf Initiative von Richard Neurauter, einem Gigglberger, und in Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt wurde die Renovierung der Kapelle in Angriff genommen. Die Kosten dieser umfangreichen Renovierung übernahm zum Großteil das Land Tirol im Rahmen einer landesweiten Kapellenrenovierungsaktion.

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Kein Bittgang mehr

Früher besuchten die Gläubigen auch die Kapelle von Gigglberg und den Weiler Mühltal. Bei der Überquerung des Enterbaches blieb der Priester auf der Mühltalbrücke stehen und erteilte, gegen die Klamm gerichtet, den Wettersegen. Heute noch treffen sich die Gigglberger zur Maiandacht in dieser Kapelle.

Fotos und Text von Georg Haslwanter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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