8. 12. 2017

Liebe festliche Gemeinde!

Wir blicken jetzt auf Maria
in einem besonderen Augenblick ihres Lebens:
Ihre Empfängnis.
ein Augenblick der totalen Offenheit
für alle Lebenswege
Ein Augenblick in dem das Leben schon geformt wird
durch das Leben der Eltern
durch die Gnade, durch das gebet.
Das Kind im Mutterleib ist vielem ausgesetzt
es spürt die Schwingungen des Herzens der Mutter
auch des Vaters
jedes Gebet, jedes vertrauensvolle Öffnen der Gnade Gottes
strömt in das Herz des Kindes:
Gestern habe ich eine Weile mit einem Kind auf dem Arm die Welt bestaunt, es kann noch nicht reden,
aber da strömt so viel Leben und Liebe von Herz zu Herz,
und das geschieht genauso im Mutterleib.

In dieses kleine Herz von Maria,
hat sich die Gnade Gottes,
und die zärtliche Liebe ihrer Eltern gesenkt.

Wir dürfen glauben,
dass in mitten der Welt,
die uns alle Wunden und Schrammen schon im Mutterleib verpasst und spüren lässt,
di uns bedroht,
bis hin zum Todesurteil schon vor der Geburt,
inmitten dieser Welt
hat Gott seine Mutter in ganz besonderer Weise begleitet,
beschützt und vorbereitet,
um zur Mutter des Erlösers zu werden.

Was heißt das für uns?

Wir dürfen einander,
und ganz besonders dir Schwachen, Schutzlosen und Kleinen
ganz der Gnade Gottes anvertrauen.
In seiner Gnade,
verbunden auch mit unserer Liebe und Fürsorge,
können Menschen sich entfalten,
ihre Berufung finden und leben.
Ein wunderbarer Auftrag, der uns anvertraut ist.
Ein Auftrag,
der in unserer Welt aber auch auf das äußerste bedroht ist.
Gerade heute an diesem Feiertag,
der sich zugleich auch zum Konsumtag entwickelt hat
besonders spürbar.
Die Gnade aber ist stärker als alle Macht dieser Welt.
Das schenkt uns Trost und Freude.

Amen.

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