3. 9. 2017
Liebe Gläubige! Dieses Evangelium fordert uns immer wieder neu heraus, genau hinzuschauen, worum geht es da? Petrus meint es gut und will Jesus vom Leiden abhalten. Jesus weist ihn mit harten Worten zurecht: „Weg mit dir Satan, geh mir aus den Augen!“ Uns ist Petrus doch sehr sympathisch. Was will uns da der Herr sagen? Ich denke am ehesten können wir das verstehen, wenn an die Menschen denken, die in Diktaturen ihre Stimme erheben. Wenn dort alle mitlaufen, und keiner sich getraut aufzustehen, dann wissen wir, läuft ein ganzes Land ins Unheil. Wenn Einzelne aufstehen, kostet ihnen meist das Leben. Wenn alle aufstehen, hat das Unrecht ein Ende. Jesus hat das klar erkannt, das Unrecht seiner Zeit, die Heuchlereien gerade bei den Vertretern der Religion. Petrus hat auf das Schicksal des einzelnen geschaut, Jesus auf das Schicksal der Welt. Aus dieser Sicht ist die vehemente Reaktion Jesu zu verstehen. Diese Sicht fordert uns aber auch heute heraus. Wohin schaue ich? Schau ich auf mein Leben, will ich meine Haut retten, oder geht es mir um mehr? Auch heute gibt es dieses Unrecht in anderen Kleidern und vielleicht auch in anderem Ausmaß. Bitten wir um Klarheit und um Mut. Amen.
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